Hintergrund

„Die Freiheit besteht darin, dass man alles tun kann, was einem anderen nicht schadet“ (Matthias Claudius 1740-1815, Dichter)

Der Begriff der `Goldenen Regel` bezeichnet den ethischen Grundsatz, sich seinen Mitmenschen gegenüber so zu verhalten, wie man selbst auch von anderen behandelt werden möchte. Jeder kennt den Ausspruch: „Was du nicht willst was man dir tu, das füg` auch keinem andern zu!“. So ist es auch das Bestreben der Schule am Tor, die Kinder für die Empfindungen anderer zu sensibilisieren und den respekt- und rücksichtsvollen Umgang miteinander zu fördern (Regeln 1, 2, 5, 6 und teilweise 7) aber auch Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und sorgsam mit Dingen wie z.B. der Natur umzugehen (Regeln 3 + 4 und teilweise 7).
Die Regeln sind bewusst eher allgemein gehalten. Sie fordern dennoch ganz grundlegende Dinge ein, die für ein friedliches, rücksichtsvolles und verantwortungsvolles Miteinander unerlässlich sind und sich auf die unterschiedlichsten Bereiche anwenden lassen. Würde man für jeden Anlass eine eigene Regel formulieren (z.B. „Im Sandkasten wird nicht mit Sand geworfen“; „auf dem Klettergerüst wird nicht geschubst“; „auf dem Schulhof wird niemandem ein Bein gestellt“…), müsste man wohl einen ganzen Regelkatalog anlegen, um jedes Fehlverhalten und jede Situation erfassen zu können. Unser Regelkatalog, der gerade einmal aus 7 Regeln besteht, ist bewusst einfach gehalten und somit für die Kinder leicht überschaubar.
Die Osterbachschule in Homberg/Efze (Grundschule) arbeitet bereits seit 2003 erfolgreich mit den Goldenen Regeln, an deren inhaltlichem Aufbau wir uns bei der Erstellung unserer eigenen Regeln orientiert haben.